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Kunstkreis Kraichgau e.V. ©
Das Bild zeigt eine Seenlanschaft mit Windrädern, im Hintergrund eine Skyline, aus der eine Rauchwolke aufsteigt.

Kunst trifft Klima

  1. Mai – 30. Juni 2026

Regionale Kunst im Dialog mit Umwelt und Zukunft: Mit Werken des Kunstkreis Kraichgau e.V. und von Björn Heim aus der Kraichgau-Werkstatt Sinsheim.

Das Bild zeigt abstrakte Farbfelder, die Eis und Hitze repräsentieren.
Kunstkreis Kraichgau e.V. ©
Das Bild zeigt eine abstrakte Darstellung von Eisschollen im Meer.
Kunstkreis Kraichgau e.V. ©
Das Bild zeigt eine dunkle Skyline von rauchenden Schornsteinen vor einem giftgrünen Himmel.
Kunstkreis Kraichgau e.V. ©

Wie lässt sich der Klimawandel sichtbar machen? Und welche Rolle kann Kunst dabei spielen, unsere Wahrnehmung von Umwelt und Zukunft zu schärfen?

Die Ausstellung „Kunst trifft Klima“ in der KLIMA ARENA bringt regionale Künstlerinnen und Künstler zusammen, die sich in rund 50 Werken auf ganz unterschiedliche Weise mit diesen Fragen auseinandersetzen.

Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Kunstkreis Kraichgau e.V. präsentiert die KLIMA ARENA eine besondere Kunstausstellung, die sich den Themen Klimaschutz, Umwelt und Zukunftsgestaltung widmet.Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler setzen sich in ihren Werken vielfältig mit den Veränderungen unserer Umwelt auseinander und eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf zentrale Herausforderungen unserer Zeit.

Logo des Kunstkreis Kraichgau e.V.
Ergänzt wird die Ausstellung durch die **Kraichgau-Werkstatt Sinsheim**, die mit eigenen künstlerischen Positionen vertreten ist. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Arbeiten von Björn Heim, dessen Zeichnungen von der leitenden Frage „Was wäre, wenn?“ ausgehen.

Die Ausstellung wird am Mittwoch, 20. Mai 2026, um 18 Uhr mit einer Vernissage eröffnet.

Zwischen Naturbeobachtung und Wandel

Die Werke des Kunstkreis Kraichgau e.V. setzen sich unmittelbar mit den sichtbaren Veränderungen unserer Umwelt auseinander. Landschaften, Naturphänomene und vom Menschen geprägte Räume werden dabei aus unterschiedlichen künstlerischen Perspektiven betrachtet.

Motive wie schmelzendes Eis, Erosion oder Trockenheit verweisen auf konkrete Folgen des Klimawandels, während ruhigere Bildwelten die Schönheit und Verletzlichkeit natürlicher Lebensräume zeigen.

So entsteht ein Spannungsfeld zwischen Bewahrung und Veränderung, das die Vielschichtigkeit des Themas Klima erfahrbar macht. Die Arbeiten laden dazu ein, die eigene Wahrnehmung von Natur und Umwelt zu reflektieren und neue Blickwinkel einzunehmen.

Das Bild zeigt Bäume auf trockenem Boden.
Kunstkreis Kraichgau e.V. ©
Comicähnliche Zeichnung die sich mit dem Thema "Was wäre wenn" beschäftigt.
Björn Heim ©

Zeichnung als Prozess und Fragestellung

Die Kunstgruppe der Kraichgau-Werkstatt, der Björn Heim angehört, wurde 1987 gegründet und zählt zu den wenigen ihrer Art in Deutschland.

Sie ist ein kreatives Kollektiv von Menschen mit Behinderungen, in dem eigenständige und ausdrucksstarke Werke entstehen. Die Gruppe hat sich in der Art-Brut-Kunstszene etabliert und ist durch zahlreiche Ausstellungen, Wettbewerbsbeteiligungen sowie Preise und Auszeichnungen anerkannt.

Björn Heim ist seit 2014 Mitglied der Kunstgruppe. In seiner künstlerischen Arbeit fand er früh Zugang zu seiner zentralen Fragestellung: „Was wäre, wenn?“

Dieses Thema, verbunden mit großer Akribie und einer minutiösen Zeichentechnik, prägt seine Arbeiten. Seine Zeichnungen zeichnen sich durch eine hohe Detaildichte und eine klare Struktur aus.
Diese verarbeitet er in seinen Arbeiten mit Buntstiften in einer comicähnlichen, erzählerischen Bildsprache.